Herzlich willkommen auf der Homepage des AK Schwul-lesbische Geschichte Dortmund
Der ehrenamtlich tätige Arbeitskreis im Slado, dem Schul-lesbischen Arbeitskreis Dortmund, forscht zur Geschichte der Schwulen und Lesben im östlichen Ruhrgebiet. Interessierte sind jederzeit willkommen, bei uns mitzuarbeiten!
Der Arbeitskreis trifft sich jeden 4. Dienstag im Monat im Kommunikationscentrum Ruhr (KCR), dem Schwulen- und Lesbenzentrum in der Braunschweiger Str. 22
in Dortmund
Schwerpunkt der Arbeit des AK Schwul-lesbische Geschichte Dortmund in den vergangenen Monaten war das Projekt "Homosexuelle Frauen und Männer: Verfolgt - verschwiegen - vergessen", das wir auf unserer Homepage dokumentieren. Dieses Projekt wird gefördert durch das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen sowie unterstützt vom Schwulen Netzwerk NRW e.V.
Sonderausstellung: "Ausgrenzung aus der Volksgemeinschaft"
Ausstellung in der Volkshochschule Dortmund zur Verfolgung von Schwulen in der NS-Zeit
6. September - 23. September 2007
Mit einer Ausstellung und einem facettenreichen Begleitprogramm erinnerte die Dortmunder VHS an die Verfolgung von Schwulen in der Zeit des Nationalsozialismus. Die von der Projektgruppe Rosa Winkel des Kulturrings in Berlin e.V. erstellte Ausstellung ist zuvor bereits im Deutschen Bundestag präsentiert worden. Sie bietet einen Überblick über die NS-Politik gegenüber Homosexuellen und die Strukturen des Verfolgungsapparats. Mit zahlreichen Biografien beschreibt sie den Alltag Homosexueller in Deutschland 1933-1945. Ergänzend stellt der Arbeitskreis Schwul-lesbische Geschichte Dortmund die Schicksale einiger schwuler Männer aus Dortmund und Umgebung dar.
[ Flyer zur Ausstellung PDF 651 kb ]
Begleitprogramm
Dienstag, 11.9.2007, 19 Uhr, VHS Dortmund
Paragraph 175
Dokumentarfilm [ Infos ]
Dienstag, 18.9.2007, 19 Uhr, VHS Dortmund
Flucht ins Leben
Lesung aus Werken von Klaus Mann
mit Hartmut Stanke [ Infos ]
Donnerstag, 20.9.2007, 19 Uhr, VHS Dortmund
(Homo-)Sexualität in den 1950er Jahren
Kurzvortrag und Film (1957):"Anders als du und ich" [ Infos ] [ Vortrag von Frank Ahland PDF 66 kb ]
Dauerausstellung in der Steinwache
Seit Ende 2004 informiert in der Dortmunder städtischen Mahn- und Gedenkstätte Steinwache eine Ausstellung über die Verfolgung von Lesben und Schwulen in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Arbeitskreis hat bei der Konzeption der Ausstellung mitgewirkt.
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund
Kranzniederlegung an der Steinwache
Jährlich am 1. September legt der Schwul-lesbische Arbeitskreis mit seiner Geschichtsgruppe einen Kranz am ehemaligen Gestapo-Gefängnis Steinwache nieder, um an die homosexuellen NS-Opfer zu erinnern. Am 1.9.1935 verschärften die Nationalsozialisten den Anti-Schwulen-Paragrafen 175. Er öffnete Denunzianten Tür und Tor, denn nun musste kein Beischlaf ähnlicher Akt mehr nachgewiesen werden, um im Zuchthaus zu landen, ein tiefer Blick in die Augen genügte. Rund 10.000 schwule Männer wurden vor allem während des Krieges ins KZ gebracht und viele kamen dort um. Weil der Paragraf in der Bundesrepublik fortbestand, wurden die Opfer nicht entschädigt, sondern die Verfolgung setzte sich bis 1969 fort.
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